Teichl

Die "Teichl" gibt es in zwei Ausführungen:

 

Länge: 215 cm

Schnurklasse #5

zweiteilig

 

Länge: 225 cm

Schnurklasse #5

zweiteilig

 

Die Teichl wurde speziell für die Angelei auf die Äsche entwickelt. Durch ihre feine Spitze und ihr kräftiges Rückgrat ist sie für den Drill einer kräftigen Äsche mit ihren Kopfstößen genauso geeignet, wie auch für die rasanten Fluchten einer starken Bachforelle. In der Galerie sehen sie Bilder von der "Teichl" bei der Arbeit. Zur Galerie.

Die kürzere Ausführung der "Teichl" wurde speziell für die Liebhaber etwas "schnellerer" Ruten entwickelt. Trotzdem wurde die Feinnervigkeit dieses mittlerweile sehr beliebten Modells beibehalten.

 

Die Beschreibung der Rute bezieht sich nur auf das Taper.

Die Gestaltung der Fliegenrute (Leitring, Farbe der Seidenwicklungen, Hakenhalter (j/n), Größe des Korkgriffes, die Ausführung des Rollenhalters und die Beschriftung) ist Vereinbarungssache. So ist jede von mir gebaute Fliegenrute ein Unikat.


"Ich habe vor zwei Jahren eine ausgezeichnet verarbeitete Rute aus dieser Manufaktur erhalten und bin glücklich damit.Nicht nur das Design,das ich mitplanen konnte,sondern auch die hochwertigste Verarbeitung mit ausgesuchten Materialien haben es mir angetan.Eine Rute,so solide und gut ,dass man sie sicher auch noch an kommende Generationen weitergeben kann.Weitere Bestellungen sind jedenfalls in Planung,

Bernhard aus der Steiermark"

 


Ganz besonders stolz bin ich auf eine Beurteilung von Bernd Wiesbauer ( Master Instruktor der FFI ), die ich hier wörtlich zitieren darf:

 

Beim 1. Oberösterreichischen Fliegenfischer Tag in Linz, hatte ich wieder einmal das Vergnügen eine gesplisste Rute aus der Manufaktur von Peter Postlbauer zu werfen: 
  

Bereits beim „Erstkontakt“ fällt auf, wie sauber und perfekt die Ruten gebaut werden. Höchste Handwerkskunst mit einer Liebe zum Detail, das davon zeugt dass hier mit viel Wissen und vor allem mit Herzblut gebaut wird. Alles an der Rute ist stimmig und kombiniert hervorragend. Vom Rollenhalter bis zum Spitzenring passt hier alles.

Eine schöne Rute die Lust darauf macht sie zu werfen.

Als Master Instruktor der FFi zählt für mich vor allem wie sich eine Rute wirft:

Hat der Rutenbauer ein Taper gewählt, dass mich beim Werfen unterstützt? Zwingt die Rute mir einen bestimmten Bewegungsablauf auf, oder unterstützt sie mich?

Hier hat Peter eine Rute gebaut, die fürs Genussfischen konstruiert wurde. Schon mit relativ wenig Schnur lädt sich die Rute gleichmäßig, ohne Ecken und Kanten, progressiv auf.

Überraschenderweise zeigt sie aber auch genügend Rückgrat um weite Distanzen problemlos zu erreichen. Das typische „Nachschlagen“  vieler Bambusruten fehlt hier auf Grund des sehr gut gewählten Tapers völlig.

Es spricht, so denke ich, für sich, wenn es eine Rute zulässt, sehr enge, saubere Schlaufen, und die bis ins Backing zu werfen.

Was ebenfalls auffällt ist die Tatsache, dass die Rute, in dem Fall eine 5er Rute,  sehr genau auf Schnurklasse gebaut wurde.  Beim ersten Test habe ich eine 4er Schnur geworfen, die sich etwas „nervös“ angefühlt hat.  Mit dem Umstieg auf eine Schur der Klasse 5 zeigte die Rute wesentlich mehr Ruhe und eine weit schönere Ladung.

Mein Fazit:

Wenn man im Stande ist die Rute für sich arbeiten zulassen, und nicht gegen die Rute agiert, gibt es kaum eine schönere Art des Fischens.