steckhülsen

Die Steckhülsen aus Nickelsilber werden, damit sie einerseits straff sitzen und andererseits trotzdem gleitfähig sind, auf wenige Tausendstel Millimeter einpoliert. Idealerweise hört man beim Auseinanderziehen der Steckhülse das typische "Plop".

Da genügt natürlich schon ein klein wenig Schmutz oder Oxidation (Anlaufen) der Gleitfläche, und die Passgenauigkeit der Hülse ist nicht mehr gegeben - die Hülse geht zu "streng".

Die Steckverbindung kann aber auch zu locker werden. Zum Beispiel durch Abschleifen, aggressives Reinigen mit zu grober Stahlwolle, usw...

 

Lockere Hülsen

Die Steckhülsen sitzen nicht mehr fest - sie rutschen zu leicht? Da hilft nur mehr austauschen, würden viele sagen.

Es gibt aber auch da noch den einen oder anderen "Trick", wie man dieses Problem möglicherweise dauerhaft lösen kann.

 

Leichtes Quetschen des "weiblichen" Teiles der Steckhülse. Dies sollte aber nur ein erfahrener Rutenbauer durchführen, denn ein kleines bisschen zu viel des Guten, und die Hülse ist ruiniert.

 

Was kann aber kann der Laie selbst tun? Befeuchten Sie den "männlichen" Teil der Hülse vor dem Zusammenstecken. Oft genügt das schon, und die Steckhülse sitzt wieder straff. Aber VORSICHT: NUR BEFEUCHTEN! Sollte nämlich zuviel Wasser in der Hülse sein, kann es sein, dass Sie die Hülse nicht mehr lösen können!


zu "streng" gehende hülsen

Normalerweise hilft hier das gründliche Reinigen der Steckverbindung - am besten mit einem Silberputztuch.

Ergänzend noch ein über Generationen überlieferter Trick: Nach dem Reinigen der Steckverbindung fetten Sie den "männlichen" Teil der Steckverbindung mit ein ganz klein wenig des Hautfettes der Aussenseite Ihres Nasenflügels. Sie werden staunen!

Aber NIEMALS normales Schmiermittel verwenden! Nur ein kleines bisschen zuviel, und Sie können die Steckverbindung nie mehr trennen!